HVB Stiftung Geldscheinsammlung

 

Entstehung

Die Sammlung geht auf die Privatsammlung Albert Pick zurück, der in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts anfing, Banknoten und Notgeld zu sammeln. Er brachte seine Sammlung 1964 in die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank ein und baute sie bis zu seiner Pensionierung 1985 kontinuierlich aus. Auch nach dem Ausscheiden Picks wurde die Sammlung weiter gepflegt bis heute.

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Umfang

Die Sammlung hat einen geschätzten Umfang von über 300.000 Exemplaren.

Generalsammlung

Die Sammlung umfasst Papiergeld aller Länder und aller Zeiten, angefangen von chinesischen Scheinen der Ming-Zeit (14. Jahrhundert) bis zu den heute emittierten Banknoten weltweit. Zahlreiche Spezialsammlungen sind im Laufe der Zeit integriert worden. Besonders umfangreich sind die Bestände des deutschen, österreichischen, russischen und niederländischen Notgelds.

Geschütztes Kulturgut

Am 10. Mai 2010 wurde die Sammlung in das Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes eingetragen.

Dauerleihgabe

Die pbb Deutsche Pfandbriefbank hat im Dezember 2013 die bedeutende Spezialsammlung Württembergischen Papiergelds als Dauerleihgabe an die HVB Stiftung Geldscheinsammlung übergeben. Diese Sammlung umfasst rund 8000 Geldscheine aus allen Perioden der Württembergischen Geldgeschichte. Sie geht zurück auf die in vierzigjähriger Tätigkeit zusammengetragene Privatsammlung von Klaus Karau, der sie im Jahr 2000 an die Württembergische Hypothekenbank, ein Vorgängerinstitut der pbb Deutsche Pfandbriefbank, verkaufte und seitdem betreute.